Zertifizierter Shop
Versandkostenfrei ab 30€
089 32386306

Was ist Mochi? Hier erfährst du alles zum Trend Dessert 2021!

Mochi und Mochi-Eis sind eines der Food Trends 2021, doch was sind Mochis und was macht sie zum Trend?

Hier erhältst Du alle wichtigen Infos zu dieser japanischen Süßigkeit. Außerdem erfährst Du, wie Du Mochi selber machen kannst und was für Mochi Arten es alles gibt.

Was sind Mochi und woher kommen sie?

Mochi-Sorten
Bei Mochi mit Füllung (Daifuku) hast Du die Auswahl zwischen vielen Sorten.

Mochi gibt es schon seit ein paar Jahren vermehrt in deutschen Supermärkten, meist gefüllt mit Eiscreme. Laut Cosmopolitan Food Trends 2021 scheint dieser Trend dieses Jahr noch mehr Fahrt aufzunehmen. Doch was sind Mochi überhaupt?

Es handelt sich hierbei um japanische Reiskuchen, die aus gemahlenem und gekochtem Klebreis (jap. Mochigome) hergestellt werden. Sie gehören somit zu den Wagashi (japanischen Süßigkeiten) und haben eine lange Tradition.

Sie zeichnen sich unter anderem durch ihre teigige Konsistenz aus, die ein bisschen an eine Mischung aus Marshmallows und rohem Teig erinnert.

Wie schmecken Mochi?

➽ Mochi haben an sich einen eher neutralen Geschmack und erlangen erst durch Füllungen oder Toppings einen speziellen Geschmack.

Variationen von Reiskuchen finden sich auch in anderen asiatischen Ländern, doch auch in Japan selbst gibt es viele verschiedene Mochi-Sorten, die oft regional oder saisonal sind.

Mochi Arten – so vielfältig sind die japanischen Reiskuchen!

Mochi ist an sich erst einmal nur der Reiskuchen pur – also ohne Füllung und ohne Topping. Der Reiskuchen wird traditionell am Neujahrsfest hergestellt und in großen Mengen verzehrt. Das kann mitunter sogar tödliche Folgen haben, wenn vor allem ältere Menschen oder Kinder sich im Übereifer verschlucken.

Doch keine Sorge, wer nur ein paar Mochi isst und diese gut kaut, hat in der Regel nichts zu befürchten.

Doch nun zu den weiteren Mochi-Arten, denn diese japanische Süßspeise ist sehr vielseitig!

Daifuku – gefüllte Mochi

Sobald die Mochi gefüllt sind, kann man von Daifuku sprechen, wobei man diese je nach Füllung weiter unterteilen kann in:

  • Mame Daifuku: Der absolute Klassiker unter den Daifuku ist der mit einer Füllung aus roter Bohnenpaste (jap. Anko). Klingt für europäische Ohren vielleicht zunächst gewöhnungsbedürftig, doch die roten Adzukibohnen werden auch in anderen Teilen Asiens für Süßspeisen verwendet.
  • Ichigo Daifuku: Ebenfalls sehr beliebt sind Mochi gefüllt mit ganzen Erdbeeren (jap. Ichigo), die auch hier gut ankommen dürften.

Darüber hinaus gibt es immer mehr neue Füllungen auf Creme-Basis wie Matcha-Creme, Schoko-Creme etc. – der Fantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt!

Mochi-Varianten
Mochis können nicht nur gefüllt sein, sondern auch umhüllt, wie zum Beispiel dieses Sesam-Daifuku.

Mochi-Eis – Tradition trifft auf Moderne

Ein Trend der letzten Jahre, der sich auch weltweit verbreitet hat, ist Mochi-Eis, also Reiskuchen gefüllt mit Eiscreme. Eigentlich würde es sich hierbei auch um eine Unterart von Daifuku handeln, doch da sie mittlerweile so im Trend sind, bekommen sie hier einen eigenen Unterpunkt.

Auch hier sind die Möglichkeiten geradezu grenzenlos: Du findest im Handel oder in Restaurants Füllungen mit Schokoeis, Erdbeereis, Vanilleeis und oft natürlich auch Matcha-Eis.

Hier noch nicht ganz so verbreitet, aber wärmstens zu empfehlen ist die Füllung mit schwarzem Sesameis!

Mochi-Eis
Bei mit Eis gefüllten Daifuku redet man meist von Mochi-Eis.

Sakura Mochi – die Frühlingsvariante

Eine besondere Variation sind Sakura Mochi, die es nur zu Frühlingsbeginn gibt, wenn die Kirschblüten (jap. „Sakura“) blühen. Es handelt sich hierbei um rosa gefärbte Reiskuchen, die in ein salziges Kirschblatt gewickelt sind. Sie sind zudem entweder mit ganzen Adzukibohnen oder Anko-Paste gefüllt.

Von Sakura Mochi gibt es zwei Varianten, die sich sowohl in der Form als auch der Zubereitung etwas unterscheiden. Die Bekanntere der beiden ist die der Kansai-Region rund um Kyoto und Osaka, bei der anderen handelt sich um ein Rezept aus der Kanto-Region um Tokyo.

Der Hauptunterschied besteht darin, dass für die Kansai Variante Mochigome (ganzer Klebreis) verwendet wird, während die Kanto-Variante aus einem speziellen Klebreis-Mehl (Shiratamako) besteht und der Teig daher ähnlich wie ein Crêpe in der Pfanne zubereitet wird.

Unser Tipp
Mit dieser Pfanne gelingen Dir sowohl leckere Crêpes als auch der Teig für die Kantostyle Sakura Mochi Variante im Handumdrehen!
  • Ø 25 cm
  • Inklusive Teigverteiler
  • Spülmaschinengeeignet

Warabi Mochi – das „falsche“ Mochi

Da Mochi per Definition aus Reis bestehen (Klebreis, um genau zu sein), kann man Warabi Mochi eigentlich nicht dazuzählen, da sie aus Stärke des Adlerfarns oder Kartoffelstärke bestehen.

Sie werden trotzdem aufgrund ihrer ähnlichen Konsistenz als „Mochi“ bezeichnet, wobei Warabi Mochi eher geleeartig sind. Sie werden meist mit Kinako, einem braunen Mehl aus gerösteten Sojabohnen bestreut und zusammen mit Kuromitsu, einem braunen Zuckersirup gegessen.

Sie sind eine typische Süßspeise des Sommers.

Mochi selber machen – einfaches Grundrezept

Du solltest mittlerweile in jedem Asia-Markt Mochi kaufen können und auch im Supermarkt findet man immer öfter zumindest Mochi-Eis. Allerdings kannst Du sie mit relativ wenig Aufwand auch selbst herstellen!

Um Mochi selber zu machen, bedarf es nur folgender Zutaten (für ca. 10 Stück):

  • 200 g Klebreismehl
  • 50 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • Füllung Deiner Wahl
  • etwas Kartoffelmehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung:

  1. Vermische zuerst Wasser, Zucker und Klebreismehl mit einem Schneebesen.
  2. Gib die Masse in eine Pfanne und erwärme alles bei mittlerer Hitze. Knete die Masse dabei mit einem Pfannenwender so lange, bis sie eine feste und klebrige Konsistenz erhält.
  3. Lasse den Teig abkühlen und bereite währenddessen die Arbeitsfläche mit Kartoffelmehl vor. Dieser Schritt ist wichtig, damit der Mochi-Teig nicht kleben bleibt.
  4. Breite nun den Teig auf der Arbeitsfläche aus und teile ihn in 10 Teile. Forme aus diesen Teilen runde Kugeln und drücke sie anschließend schön flach.
  5. Nun kannst Du sie mit einer Füllung Deiner Wahl befüllen. Wenn Du Dich für Eis entschieden hast, musst Du zügig arbeiten. Verschließe die Mochi mit der Füllung zu runden Kugeln und gib sie im Falle von Mochi-Eis noch einmal kurz in den Kühlschrank.

Bei Bedarf kannst Du den Mochi-Teig zusätzlich noch mit Lebensmittelfarbe einfärben.

Mochi solltest Du im Idealfall noch am selben Tag verspeisen, denn frisch sind sie am besten! Besonders gut passt zu dieser japanischen Süßspeise natürlich einfacher grüner Tee oder Matcha.

Unser Tipp
Für echtes Japan-Feeling genießt Du Deinen grünen Tee aus dieser Gusseisenkanne im japanischen Stil.
  • 800 ml Füllmenge
  • Inklusive Teesieb
  • Für alle Herdarten geeignet

Warum Mochi ein neues Trend-Dessert ist

Mochi-Arten
Mochi können neben Bohnenpaste auch mit Matcha-Creme, Früchten und sogar Eis gefüllt sein.

Warum wird Mochi auch hierzulande immer beliebter? Zum einen natürlich, weil japanische und asiatische Küche im Allgemeinen im Trend ist. Längst sollte klar sein, dass Japan mehr zu bieten hat als nur Sushi.

Mochi bieten aber auch ganz konkrete Vorteile: Es handelt sich hierbei um eine glutenfreie, je nach Füllung auch vegane Süßspeise, die somit für viele Menschen eine echte Alternative zu westlichen Desserts darstellen kann.

Da ein einzelner Reiskuchen schon sehr füllend ist, neigt man (in der Regel!) auch nicht dazu, zu viel davon zu essen. Es handelt sich hierbei also um einen süßen Snack, den man ohne schlechtes Gewissen genießen kann.

Ein weiterer Grund für die steigende Beliebtheit ist, dass sich Mochi (und japanische Süßspeisen allgemein) auch optisch sehr gut für Social Media eignen, denn in Japan isst das Auge mit.

Zubehör zum Mochi selber machen und Mochi genießen: